Samstag, 30. Juni 2012

Oh wie schön...

...war es in Südamerika! Und ob es in Panama wirklich so schön ist, wie es heißt, versuche ich im Moment noch herauszufinden! 

In etwas mehr als einer Woche sitze ich im Flieger gen Heimat. Vorstellen mag und kann ich mir das nicht wirklich. Naja, etwas reisemüde werde ich langsam schon. Die ständige Packerei, Fahrerei, Unterkunftssucherei, Geldumrechnerei und alle anderen Ei`s die es so gibt. Heute hab ich mich dann auch noch gut 10 Minuten mit ein paar Grenzbeamten gestritten, weil ich denen partout nicht glauben wollte, dass ich eine Einreisesteuer von 3,00 Dollars zahlen muss. Hatte ich ja in Panama-Stadt auch nicht müssen. Involviert habe ich dann alles und jeden der da so rum stand und mir alles schriftlich zeigen und quittieren lassen. Klingt ziemlich albern, ich weis. Aber irgendwie hat man dann doch manchmal das Gefühl als "Gringa" über den Tisch gezogen zu werden. 

Hier noch mal ein Bildchen vom schönen Quito, wie ich es vermisse!
Seit gut einer Woche bin ich in Panama bzw. Costa Rica. Der Flug war recht kurz, nicht mal zwei Stunden. Abenteuerlich wurde es am Flughafen. Hatte bis dato noch keinen Reiseführer und somit auch nur wenig Anhaltspunkte, wie es weiter gehen sollte. Da die Taxis in die Stadt pauschal 25,00 Dollar kosten habe ich mich auf einer kleinen Odysee bis zum öffentlichen Bus durchgefragt. Der Metrobus hier ist supermodern (mit Klimaanlage), aber leider kann man im Bus nicht bar zahlen. Kurz mal eine Dame an der Haltestelle gefragt und schwupps hat die ihre Karte gezückt und ich durfte auf ihre Kosten mitfahren. Das ist doch ein guter erster Eindruck! 


Die nächsten drei Tage habe ich erst mal in Panama-Stadt verbracht. Das die Uhren hier anders ticken, war ziemlich schnell zu spüren. Alle sind hektisch unterwegs um Geld zu machen oder auszugeben. Vom süßen Leben Südamerikas war hier erst mal nichts mehr zu spüren. Ein wahrer Kulturschock. Und mir dämmert langsam, was mich daheim erwarten wird! 

Panama-Stadt gilt als eine Weltstadt und Steuerparadies. Ein Mann hat zu mir gesagt, es hätte im Zentrum wohl 120 Banken und vor allem würde hier das kolumbianische Drogengeld gewaschen. Wahrheitsgehalt liegt wahrscheinlich bei 80 %. Jedenfalls ist hier deutlich spürbar, dass Geld in der Luft liegt.


Sonntag scheint hier Waschtag zu sein!?!
 Und für was ist Panama noch bekannt? Ja, der Kanal! Was ich echt witzig ist: Man kann den ganzen Tag Schiffe beobachten, die sich brav in eine Schlange einreihen, um sich für die Kanaldurchquerung "anzustellen". Sieht fast wie im Kinderzimmer aus. Wie an einer Schnur gezogen stehen große und kleine Schiffe in einer Reihe und warten.
Der Kanal ist knapp 80 km lang. Ganz schön kurz wenn man überlegt das hier beide Amerikas verbunden waren. Für die Durchquerung (aller Schleusen) braucht ein Schiff ca. 15 Stunden. Eine Passage kostet ab ca. 14.000 Dollar, kann bei großen Kreuzfahrtschiffen aber auch schon mal 400.000 Dollar kosten. Hm,  bei solchen Beträgen kann man nur noch stauen, oder? Aktuell wird der Kanal sogar ausgebaut, damit noch größere Schiffe durchkommen, die Kapazität wird damit verdreifacht und die USA auch endlich ihre Kriegsschiffe durchschicken kann. Die haben auf das Land hier natürlich viel Einfluss, was schon daran zu bemerken ist, dass es hier auch den US-Dollar als Zahlungsmittel hat. Und seit dem 01.01.2000 ist der Kanal auch endlich in panamesischer Hand, davor hat - ihr dürft raten - bei allem mitgemischt. Vorbild beim Bau war wohl der Suezkanal, aber das dieses Projekt nicht so einfach würde, damit hatte damals keiner gerechnet. Hierzu noch ein kleiner Auszug aus Wikipedia, wovon ich bis jetzt ja nichts geahnt hatte:  In der Bauzeit von 1881 bis 1889 starben bei dem Bau 22.000 Arbeiter (7,5 Menschenleben pro Tag) in der Sumpflandschaft an Gelbfieber und Malaria. Auf Anraten französischer Ärzte wurde 1883 beim Bau des Kanals angeordnet, zum Schutz vor Malaria die Pfosten der Betten der Arbeiter in Wassereimer zu stellen. Die Eimer wurden allerdings zu Brutstätten der Malariamücken, die Krankheit breitete sich rasend schnell aus, der Bau musste nicht zuletzt auch deshalb abgebrochen werden. Rund um die Baustelle standen Kreuze; Leichen wurden in Essigfässern nach Europa verschifft, damit nicht noch mehr Kreuze aufgestellt werden mussten.


Nach so viel Zahlen, Daten und Fakten ging es erst mal wieder auf`s (Hoch-)Land, nach Boquete. Dort hab ich direkt zwei nette deutsche Mädels kennen gelernt und wir haben zusammen die Zeit verbracht. Nach einem reichlichen Pancakefrühstück ging es mit dem Bus weiter auf`s Land und nach einem weiteren Fußmarsch durch die herrlich grüne Landschaft sind wir endlich am Ziel angekommen: Den heißen Quellen. Dort gab es, wie wir schon vorgewarnt wurden, einen "Mono loco", den verrückten Affen namens Chita. 


Das vermeintlich verrückte Äffle

Hilfe, bitte tu mir nix und klau´ mir nix, hahaha!


Und eine Minute später lag meine Kamera im Wasser...

Warum das Vieh so verrückt sein soll, war mir nicht klar. Für einen Affen hat sich die Dame brav verhalten. Dennoch kamen wir in den Quellen nicht nur wegen der Temperatur ins Schwitzen, sondern hatten ständig Angst, Chita würde uns unsere Sachen klauen. So wurde es erst mal eine etwas unentspannte Angelegenheit, hahaha!

Auf den Rückweg mussten wir dann Trampen, weil kein Bus kam und wir im Terminstreß waren. Das dritte Auto, das ich aufgehalten habe, hat uns dann auch mitgenommen. Puh! Am Nachmittag war nämlich eine Kaffeeplantagentour geplant. Drei Stunden sollte sie dauern und nach dem ganzen schlechten Kaffee der letzten Monate war ich wirklich gespannt :)

Abgeholt hat uns der Besitzer. Rich, ein alter Herr aus San Francisco, der sich in das Anwesen angeblich auf den ersten Blick verliebt und über Nacht gekauft hat, ohne überhaupt etwas über Kaffee zu wissen. Wenn man dann mal auf dem Anwesen war, konnte man die Geschichte glauben. Es war traumhaft dort. 

Der Herr hat uns also erst mal alles über Kaffee erzählt. Da kam man kurz ins Staunen. Angefangen von der Legende der Entdeckung des Kaffee`s in Äthiopien und aufgehört bei der ganzen Kaffeemafia. Nichts, was man nicht schon geahnt hätte, aber trotzdem immer wieder ernüchternd. Warum der Kaffee teurer wird, dass Vietnam der zweit größte Kaffeeanbauer ist (wusstet ihr das?). Wie wenig für den Farmer dabei raus springt, war noch ernüchternder. Da fragt man sich echt, warum die überhaupt noch Kaffee anpflanzen. Und viele tuen das eben auch nicht mehr. Er hat uns auf dem Rückweg die Grundstücke seiner Nachbarn gezeigt, die die Pflanzen rausgerissen haben und jetzt lieber Tomaten oder ähnliches züchten. Und in Venezuela ist man jetzt auch schon so weit, daß man lieber Koka als Kaffee anpflanzt, weil ertragreicher. Und wenn ich mich erinnere, macht es Sinn, denn in Bolivien habe ich gelernt unter welchen Bedingungen Koka am besten wächst und Kaffee hat ähnliche Voraussetzungen...

Mitgenommen hab ich mir jetzt eine Hand voll roter Kaffeekirschen. Die will ich daheim auf der Fensterbank  einpflanzen. Schau mer mal, ob`s wat wird! Übrigens schmeckt die Kaffeekirsche, also das Rote, total süß. Hab`s im Selbstversuch gleich mal getestet ;) Abschließend gab es dann auch noch ein "Cupping", wo wir die Kaffeestärken/Röstungen direkt mal ausprobieren durften. Mhhhh lecker! Gelernt hab ich an dem Tag viel über Kaffee und ein Satz steckt mir nachhaltig im Kopf: "In den teuren Kaffee-Ketten (Starbucks und CO.) kostet ein Becher Kaffee so viel wie ein Arbeiter auf einer Plantage am Tag verdient." Übel, oder? Nach diesem Erlebnis habe ich einen ganz neuen Bezug zu Kaffee und will daheim in Zukunft auch mehr über die Herkunft und Produktion meines Kaffee`s wissen.


Hier seht ihr die noch grünen Kaffeekirsche. Da sie nicht alle gleichzeitig reif
werden müssen sie mehrmals zu verschiedenen Zeiten per Hand gepflückt werden!

Wir drei beim Cupping, Prost!
Nach Boquete bin ich getrieben vom Erlebniswahn direkt weiter nach Cahuita/Costa Rica gefahren. Puh war das anstrengend. Zehn weitere Stunden in Bussen und über die Grenze, um endlich in diesem angepriesenen Ort an der Karibikküste zu sein. Es war schon nett dort, aber sooo unglaublich megaschön wie alle sagen, nicht. Ich habe das beste aus meinen Tagen dort gemacht. Bin einen Tag lang quer durcheinen Nationalpark gelatscht und außerdem bin ich zur Weltmeisterin in Kokusnußknacken geworden. Mit ohne Hilfsmittel. Sollte ich mal auf einer einsamen Insel stranden, ich könnte vorläufig überleben. Das was ich von Costa Rica gesehen habe, war nicht anders als hier. Nur noch mehr USA-Touris und alles ist noch teurere dort, als hier. Die Zeit und das Geld hätte ich mir also auch sparen können. Ausserdem habe ich die ganzen Bananenplantagen von "Del Monte" und "Chiquita" vom Bus aus gesehen. Was mich nach meinem Kaffee-Ausflug doch sehr nachdenklich gemacht hat. Warum? Einfach mal hier klicken und die kleine Geschichte lesen. Das macht dann hoffentlich auch dem Letzen klar, dass es bei BIO nicht nur um die eigene Gesundheit geht, sondern oft auch um die anderer! 
Seit heute Nachmittag bin ich übrigens wieder in Panama. Und zwar auf einer hübschen kleinen Karibikinsel, auf der es sich super aushalten lässt und die allgemeine Stimmung ganz dem entspricht, was ich in Costa Rica erwartet habe. Mehr dazu demnächst, dann auch mit Fotos. Mein Fotoapparat ist nämlich seit heute wieder fit und trocken, nachdem ich ihn vor einigen Tagen ins Wasser "geworfen" habe!


Ich wünsche euch wie immer ein sonniges Wochenende. Bis bald hier auf meinem Blog oder schon bald daheim (unvorstellbar!).



Donnerstag, 21. Juni 2012

Hängematten, kulturelle Aktivitäten, Dschungel und böse Geister

Treue Leser, mal wieder schreibe ich euch ein paar Zeilen aus meinem Lieblingsplatz: Der Hängematte. W-lan macht`s möglich. Hier in Ecuador gibt es drei Dinge, die in einem guten Haushalt nicht fehlen dürfen: 1. der Fernseher, 2. eine riesen Staude Bananen und 3. eine Hängematte. Die gibt es dann wirklich überall. Selbst am Arbeitsplatz. In jedem Laden ist der gut ausgeruhte Verkäufer zielsicher zu finden - vorm Fernseher in der Hängematte. 


Wieso sollte man sein Leben nicht auch während der Arbeit genießen...

Wie ihr wahrscheinlich wisst, bin ich seit einigen Tagen in der Selva (Amazonien). Und ich muss es wohl nicht schreiben, aber ich liebe den Regenwald. So schön grün, so schön feucht, so tolle Geräusche und ich hab auch noch Glück, denn hier regnet es zur Zeit nur nachts und die Tage sind sonnig. Meinen ersten Ausflug habe ich ohne ein bestimmtes Ziel unternommen. Bin mit dem Dorfbus über die frisch geteerte Dschungelstraße getuckert und wurde am Ende ausgespuckt.
Endlich habe ich dran gedacht, die mitgebrachten Luftballons zu verteilen.
Ein Lächeln konnte ich bei dem  junge Mann trotzdem nicht gewinnen.
Aus seinem Bananenblatt hatte er übrigens getrocknete Milch genascht.

Rote Bananen zum selber pflücken. Neulich beim EDEKA noch für 1,50 Euro
das Stück gekauft, in Ecuador für 0,05 Dollar//Stück. Oder im Wald für umonst!

Selbst im 300-Einwohner-Dorf im tiefsten Dschungel wird die EM
gekuckt. Nach meinem Ausflug ins Grüne konnte ich mich auf
einem Plastikstuhl ausruhen und den  letzten 20 Minuten
Deutschland : Niederlan(g)de folgen.
Hunde die bellen... dieser Kläffer wollte immer Affen jagen, aber kaum kam
ihm einer mal zu nahe, ist er panisch davon gerannt. War echt witzig..
Der Hund, der beste Freund des Affen... oder so. Die zwei waren ein Dreamteam.
Haben entweder miteinander gespielt, oder das Äffchen hat den Hund
mit irgendwas gefüttert. 
Mutprobe: Hand ins Maul des Gegenspieler stecken.

Letztens war meine Bank noch von Seelöwen besetzt, jetzt von Affen...

Ziel meiner Reise nach Tena war es eigentlich, einen Ausflug in den Dschungel bzw. eine "Indianergemeinde" zu unternehmen. Nachdem ich mir davon aber einige Fotos und Berichte angeschaut habe, war ich mir nicht mehr sicher, ob ich das wollte. Warum? Irgendwie sah das alles aus wie Fasching. Der Häuptling von Kindelein umringt, die mit ihren Baströckchen und Kokosnuß-BH brav in die Kamera lächeln. Und um etwas wirklich seriöses zu finden, dafür fehlte mir die Zeit. Durch einen Zufall fand ich schließlich eine Möglichkeit, in einer Kichwagemeinde im Dschungel untergebracht zu werden.

Auf geht`s in eine Kichuwa-Kommune. 

Als ich in meinem neuen Zuhause ankam, durfte ich auch gleich den Rest der Reisegesellschaft kennen lernen. Zwei echte Klischee New Yorker (Vater und Sohn). Die beiden waren total witzig und haben meine Zeit versüßt. Manchmal bin ich ganz froh, wenn man nicht auf die üblich typischen "Backpacker" trifft. 


Das war`s dann auch schon, nur wir drei waren zu Gast in der Gemeinde und hatten einen eigenen Guide namens Jaime. Das fand ich echt luxuriös. So war auch unsere Unterkunft. Eine relativ neue Hütte, mit super Bad, Küche, Terasse und die Hängematten dürfen natürlich nicht fehlen.


So lässt es sich im Amazonas leben. Was man hier nicht sehen und hören kann
ist der rauschende Fluss gerade aus...

Anfangs war ich etwas irritiert. Dachte, die hätten die Hütte  extra für die Touris hingebaut und war fast etwas enttäuscht, nicht in einer Familie wohnen zu dürfen.  Wie ich später erfahren habe, hat es sich bei der  Holzhütte um das "Gemeindehaus" der Kommune gehandelt. Was ich total gut fand. Hintergrund ist, dass dieses Haus Geld für die Gemeinde einbringen soll, aber auch für alle ein Zentrum ist.  So waren jeden Tag Leute und Kinder der Kommune bei uns im Haus, haben entweder etwas weitergebaut oder 
sich vergnügt. Leider wurde die Hütte im 1. Stock noch nicht fertiggestellt. Alles wegen der Wirtschaftskrise von 2009, in dem Jahr hatten sie angefangen zu bauen. Die Krise hat sich nämlich auch auf den Tourismus ausgewirkt. Weniger Touristen, weniger Geld, kein fertiges Häuschen. Traurig, oder?

Kakaofrucht mit Kokaobaum im Hintergrund.


Unser Guide war echt nett, geduldig und kannte sich im Dschungel bestens aus. Jeden Meter hat er uns eine andere Pflanze vorgestellt und erklärt, was man mit ihr machen kann. Gegen Druchfall, gegen Fieber, gegen ungewollte bevorstehende Babys, Blätter in die man Essen zum Kochen einwickelt und die ihren Geschmack abgeben oder einfach nur das Kraut, das der Schamane für seine Riten verwendet. 

Spaßvogel beim Nasebohren...
Jaime schlägt den Weg frei.
Am Nachmittag stand Schwimmen auf dem Programm. Das wurde  witzig. Weil als wirklicher New Yorker kann man nicht schwimmen. Warum auch? In NY muss man nicht schwimmen können, haha. So wurde die Rettungsweste ausgepackt und Jaime hatte zu tun. Ein Nichtschwimmer im reissenden Fluß mit Weste. Welch Anblick. Aber alle hatten ihren Spaß. Ich habe die Gewalt des Flusses total unterschätzt. Hüpf´ also ohne Jaime in die Fluten und wurde erst mal davongetragen. Konnte mich mit größter Anstrengung ans andere Ufer retten, ächz. Hat mich kurz daran erinnert, dass ich auf den Galapagos doch tatsächlich in eine Strömung geraten bin und "gerettet" werden musste. Davon habe ich euch gar nicht berichtet, gel. Naja, habe es mit und ohne Jaime noch ein paar mal probiert und war von seinem Können ganz beeindruckt. Also diese Amazonasbewohner haben echt viel drauf, dass habe ich in diesen Tagen wirklich lernen dürfen!




In meiner ersten Nacht bin ich aufgewacht und hatte ohweh Magenweh! Als ich wieder aufgewacht bin, musste ich mich übergeben. Na prima! Das hat sich dann leider noch zwei, drei mal wiederholt. Am nächsten Morgen war ich total entkräftet, konnte nichts essen und mir war übel. Jaime wusste sofort an was es lag. Er hatte vergessen mich für die Dschungeltour mit roter Farbe zu bemalen, deshalb wäre jetzt der böse Spiritus der Selva über mich gekommen. Jawohl, ihr habt richtig gelesen, die bösen Geister haben sich meiner bemächtigt und die mussten ausgetrieben werden. Er ist also los, hat zig Zutaten für einen Zaubertee besorgt  und auch ein Schamane wurde bestellt. Ich war zu wehrlos und es ging mir schlecht genug, als das ich auch eine Ausräucherung über mich ergehen ließ. Mit angezündeter Kerze und einem Blätterstrauch hat der dann ewig über mir rumgewedelt und immer gemurmelt, das ich "muy mal spiritus" in mir hätte. Oi oi oi, das beruhigt nicht!
Danach musste ich noch Jaime`s Medizin aus dem Urwald trinken (in einem Schluck wurde ich angewiesen), hab mich noch ein mal übergeben und es ging bergauf. Ein Hoch auf die Naturmedizin, haha.


Was war ich froh, denn heute stand nämlich "kulturelle Aktivitäten" auf dem Tagesplan. Diese Bezeichnung alleine finde ich ja schon total inspirierend und habe schon wieder eine neue Geschäftsidee für daheim. Touristen mit typischen deutschen "kulturellen Aktivitäten" zu beglücken. Von Biergarten, Spätzle kochen bis Weihnachtsmarktbesuch oder Ostereier bemalen ist da alles drin. Hach, ich seh jetzt schon meine goldene Zukunft...


Bei uns hieß das erst mal einen Besuch daheim bei den Gemeineindemitgliedern. Hach, welch einfach glückliches Leben die haben, so schien es mir. So könnte ich mir meine Zukunft auch vorstellen.



Und schon wieder kann ich ein Schmuck-
stück mehr herstellen. Das dritte
auf meiner Reise. Geh bald in Produktion!
Das "Telefon" der Selva - eine Flußschneckenmuschel. Um
da einen Ton rauszubringen muss man ganz schön Puste haben.






Jaime hat es natürlich geschafft. Aber kuckt mal wie dick er
dafür seine Bäckchen aufblasen musste, hihihi.

Vater und Sohn beim Armbändchenbasteln :)

Nein, das ist kein Einheimischer, der ist aus dem Großstadtdschungel NYC.
Er durfte beim Yucastampfen helfen. Und kuckt euch doch mal den Herd an!

"Hat hier jemand was von Schokolade gesagt?"  fragt das
Herzchen links. Kakaobohnen beim Rösten. Die wurden
dann auch gemahlen.  Serviert wurde es dann pur oder mit Milch.
Ohne Zucker hat es dem Kleinen dann aber nicht geschmeckt.

Hachja, die Tage im Dschungel und der Gemeinde waren herrlich. Auch wenn ich vorher andere Vorstellungen hatte, so wurde es ein wunderschöner und unvergesslicher Ausflug. Vor allem das Nichtstun und (mit-)erleben des Alltags dort haben mich nachhaltig geprägt. Ich würde auf jeden Fall gerne noch ein mal zurückkehren, auch für längere Zeit!

Damit ihr euch mal vorstellen könnt, wie es aussieht, wenn ich euch schreibe!

Hach in Tena war es wirklich schön. Das war das Aufklaren am Morgen...

Kolibri in Mindo. Wow, was können die schnell fliegen!
So meine Lieben, inzwischen bin mit einem langwierigen Abstecher über Mindo in Quito angekommen. Heute ist auch tatsächlich mein letzter Tag hier, denn morgen geht es mit dem Flieger hoch nach Panama. Wo ist denn nur diese Zeit hin? 

Gerne gebe ich euch noch ein paar Zahlen, Daten und Fakten über Quito. Es ist die zweitgrößte Stadt Ecuadors (Guayaquil ist größer), dafür mit 2.850 m die höhste Hauptstadt der Welt. Hm, aber lag La Paz nicht höher? Ja, aber La Paz ist keine Hauptstadt, lediglich der Regierungssitz. Soviel zu den Superlativen. Das Wetter hier ist prima mild, Quito wird auch die "Stadt des ewigen Frühlings" genannt. Laut Reiseführer birgt es von allen südamerikanischen Hauptstädten die meisten kulturellen Schätze. Ich kann nur sagen: Mir gefällt es hier. Seit der großen Krise im Jahr 2000 hat sich auch viel getan. (Wusstet ihr, dass hier damals der US-Dollar eingeführt wurde?) Manche Stadtteile glänzen nur so vor Modernität. So gibt es hier auch Einkaufszentren, die man in der Form nicht mal bei uns finden kann. Leider wird das ganze wohl doch noch mit Kleinkriminalität überschattet, ich hatte euch ja schon davon berichtet. Nach wie vor kann ich jedoch nichts negatives schreiben. So werde ich mich jetzt in den letzten sonnigen Tag stürzen und noch ein paar Souvenirs besorgen. Meine letzten Cents muss ich nicht ausgeben, denn in Panama kann ich weiter in Dollar zahlen. Sollten es Reisegepäck und -kasse zulassen, ist vielleicht ein Geschenk für die ein oder andere treue Leserin drin ;)

Wünsche euch noch einen sonnigen Tag, schon mal ein schönes Wochenende und weiterhin viel Spaß mit der EM!

Leider ist das nur ein vager Schnappschuss von meiner riesen Dachterrasse
auf der es sich in Hängematte oder Hollywoodschaukel super aushalten lässt.

Dienstag, 12. Juni 2012

Die Trilogie ist vollendet...

... ach im Moment fühl ich mich ein wenig als hätte ich einen Adventskalender. Man zählt die Tage bis zum Ende. Am 22.06.2012 ist es soweit - ich fliege nach Panama. Dort verbringe ich das große Finale und in schon einem Monat bin ich daheim. Unfassbar. Etwas freue ich mich ja schon. Endlich wieder gescheiter Käse, Wurst und Brot. Euch alle wieder zu sehen. Und hoffentlich hat es gutes Wetter. "Leider" waren die letzten Tage hier sehr schön. Was es wirklich nicht einfach macht, an eine Rückkehr zu denken. 

Trotzdem stehen die Zeichen auf Abschied. Jeder um mich herum ist schon abgeflogen oder ist kurz davor. Meine Lust auf Busfahrten, ständiges Packen oder Herbergssuche ist wirklich vorbei. Und die Trilogie der Stempel habe ich heute auch vervollständigt: Machu Pichhu, Galapagos und Mittelpunkt der Erde. Warum gerade die Drei einen offiziellen Paßstempel haben, keine Ahnung. Aber einmal angefangen, will man das ganze auch komplettieren. Hier sind sie - tatata taaaaaaaa!


Zum Mitad del Mundo gibt es nicht viel zu sagen. Wahrscheinlich wisst ihr, dass es sich bei dem Denkmal um eine nicht ganz korrekte Kennzeichnung handelt. 1736 haben Franzosen dort den Äquator bestimmt, was nur in Ecuador möglich war. Leider haben sie sich dabei um ca. 240 Meter verrechnet. Um so erstaunlicher (oder auch nicht), dass die Inka es aber schon geschafft hatten, den Äquator genau zu markieren.
                                                                                                
      

Wie immer bei allen wichtigen Sehensürdigkeiten dürfen Lamas nicht fehlen. Selbstauslöserveruch - aller guten Dinge sind drei. Das hat Spaß gemacht :)



                       

Ach ja und ich war auch mal wieder eine kleine gefühlte Berühmtheit. Einige Leute wollten doch tatsächlich ein Foto mit mir. Finde das ja nicht mehr weiter aufregend. Umgekehrt mache ich ja auch immer Bilder von den Einheimischen...

Nachtrag: Heute bin ich, obwohl es mir in meinem Dachterassten-Hostal suuuuper gefallen hat, mit dem Bus nach Tena gefahren. Sitze jetzt wieder irgendwo im Amazonas-Dschungel und hoffe hier noch ein paar schöne letzte Tage zu haben. Hach, ihr könnt euch nicht vorstellen, wie ungern ich das Leben hier aufgebe. Mein Herz wird im Moment echt immer schwerer.

Sonntag, 10. Juni 2012

Vorurteile, König Fussball, Reis mit Huhn, Fernsehfreunde...

Liebe Blogfreunde, eigentlich hab ich ja noch uralte Reiseberichte aus Peru in Petto, aber heute schreib ich euch etwas von meinem Alltagsleben.

Eine nicht so schöne Sache, die mich im Moment begleitet, ist die Angst, ausgeraubt oder beklaut zu werden. Warum denn das auf einmal? Vor meiner Abreise war mir ja schon etwas mulmig was das alles angeht, hat man genug Geschichten gehört. Ausserdem hat einem alles und jeder nicht oft genug erzählen können, wie unglaublich gefährlich Südamerika sei. Einmal angekommen hab ich mich hier (eigentlich) immer sicher gefühlt und selbst die Gruselgeschichten von Bolivien haben sich nicht bestätigt. Vielleicht hatte ich einfach nur Glück, bin meinem Instinkt gefolgt und habe oft versucht Risiken einzuschränken...

Seit einer Woche habe ich jedoch so viele Menschen getroffen, die hier in Quito schon mehrmals überfallen und beklaut wurden. Selbst heute morgen in meinem Zimmer hat mir eine erzählt, dass sie jeweils an den zwei Tagen, an denen sie hier war, angegriffen wurde. Ich bin seit drei Tagen hier und kann zum Glück nichts negatives berichten. Okay, daß ist nicht ganz richtig. Denn gestern bin ich für den Samstagsmarkt nach Otavalo gefahren. Zum Schluß habe ich ein paar Fotos gemacht und da ich faul war, habe ich meine Kamera nur in die Jackentasche gesteckt. Nach all den Schauergeschichten der letzten Tage habe ich deshalb minütlich überprüft, ob die Kamera noch da ist. Doch plötzlich war meine Tasche leer! Ich war mir sicher, das konnte gerade erst passiert sein, schrei "Stop", aber kein Tatverdächtiger hat sich bemerkbar gemacht. Es waren einige Leute auf der Straße, aber irgendwie war ich mir fast sicher, daß es war ein junges Mädchen war, das eben auf die andere Straßenseite gewechselt ist. Also bin ich ihr hinterher, heb ihren Poncho hoch und da war sie auch: Meine Kamera. Das junge Ding war vor Angst so erstarrt, dass ich es ihr nur aus der Hand nehmen musste. Hab ihr noch ein Schimpfwort an den Kopf geknallt und bin dann zufrieden abgedampft. Tja, mein zweiter Diebstahlversuch in fünf Monaten und zum zweiten Mal konnte ich das vermeidliche Diebesgut zurückerobern. Gut, ne? Grundsätzlich fühl ich mich noch immer sicher, nur gehe ich momentan mit offenen Augen durch die Straßen und nehme keine Tasche mit in die Stadt. Ich denke, dass hilft...

Dieses Foto wäre euch beinah entgangen. Hier seht ihr eine der traditionellen
Frauen von Otavalo. Beim Anblick der ganzen Armbändchen und Ketten  kriegt
man doch glatt wieder Lust seine eigene Kollektion auszupacken. Und die Blusen
haben die wirklich selbst bestickt. Konnte dabei zuschauen. Sowas gefällt mir!

Was mich aber wirklich seit MONATEN begleitet sind drei Sachen: Fußball, Reis mit Huhn und (mit) Fernseher. In Südamerika gibt es wohl keinen Menschen (oder Mann?), der nicht Fußball liebt. Und kaum sag ich, dass ich aus Deutschland bin, fängt ein jeder an von "Bayern-München" zu reden. Die Spiele, Spieler und was denn dieses München ist, bzw. bedeutet. In dem Augenblick ist es, als würde ich die Offenbarung bringen. Große Augen die einen anstarren und endlich diese quälende Frage beantwortet bekommen. Selbst als ich vom Machu Pichhu auf dem Rückweg war, lief in jedem noch so kleinen 3-Häuser-Dorf ein Bayern-München Spiel und im Auto durften wir quasi kein Wort sagen, weil der Fahrer im Radio dem Spiel aufmerksam gefolgt ist. Unfaßbar, oder? Seit zwei Wochen werde ich über die EM befragt. Soll ich euch was sagen: Ich wusste nicht mal, dass die ist! Heute war in Quito ein wichtiges Spiel - Ecuador gegen Kolumbien. Ich wollte grad noch fehlende Zutaten für das Abendessen einkaufen, aber in jedem Laden war kein Verkäufer zu finden weil die alle im Hinterzimmer an ihren Fernseher gefesselt saßen. Zudem konnte man aus allen offenen Wohnungsfenster das Spiel hören. Es ist wirklich verrückt!

Ja und da wären wir auch schon beim nächsten Thema: Fernseher. Hier steht in wirklich jeder noch so kleinen Bambus- oder Bretterhütte ein Fernseher. Oft sogar die teuersten und neuesten Modelle. Da frag ich mich immer, wie das sein kann. Wenn die Hütte vermutlich nicht mal halb so viel Wert ist, wie der Kasten? Und die Leute lllllliiiiiieeeebbbbeeeennnnn diesen Kasten. Hypnotisiert sitzt oder steht ein Jeder von 0 - 100 davor und kann nicht mehr wegschaun. An einem Ort darf der Fernseher nie fehlen, nämlich dort, wo es Essen gibt. In einer noch so wackligen Essensbude gibt es immer einen TV. Letztens hab ich sogar eine Anzeige für ein Restaurant gesehen, die mit Aircondition und Kabelfehrnsen für sich geworben haben. Ja wirklich, nicht mit ihrem guten oder günstigen Essen, nein, Kabelfernsehn!!! 

Und da wären wir auch schon beim Essen selbst. Hachja, was soll ich dazu sagen. Mal andersrum gefragt: Hab ihr schon mal von der "großartigen" Küche Südamerikas gehört? Oder wofür es berühmt ist?(Mal abgesehen vom argentinischen Steak.) Ja genau, da habt ihr die Antwort. Für nix nämlich. Was für mich unfaßbar ist, dass die Leute hier wohl mehr Reis essen, als ein jeder Asiate. Das ist mein Ernst. Und das, wo hier nicht mal Reis angepflanzt wird. Selbst auf den Märkten kann man aus ca. 30 verschiedenen Reissorten wählen. Und was machen sie daraus? Hier in Ecuador nix bis nicht viel. Es gibt nämlich meist nur trocken Reis mit Huhn. Hat man Glück, kriegt man entweder noch eine Kelle Bohnen oder Fritten dazu. Lecker... nein, nicht mehr nach drei Monaten. Habe meinen Bedarf an Huhn für die nächsten Jahre gedeckt. Selbst auf den Galapagos-Inseln wurde in den einheimischen Lokalen nur trocken Reis mit Huhn vorm Fernseher angeboten. In meiner Not bin ich mit meinen Reisebekannschaften sogar in Touri-Restaurants ausgewichen um einfach nur mal Nudeln mit Tomatensoße zu essen, was aber 4 x so teuer ist, wie Reis mit Huhn. Soll das noch einer verstehen???
 
Und so sehen die Täglichen Mittagessenmenükarten aus.
Immer im Angebot, Reis mit Huhn. Oder Fisch, den ich
ich leider nicht mag... 


Heute hatte ich aber Glück. Ein netter junger Mann aus meinem Hostel hat zwei Stunden lang ein unglaublich leckeres Mahl gezaubert und ich war eingeladen. Vielleicht kocht er hier auch nur so gerne wegen der tollen Aussicht aus dem Küchenfenster...

 
Bei dem Panorama fängt wohl jeder an freiwillig zu kochen!

Mittwoch, 6. Juni 2012

Zwei Wochen im Paradies

...okay bevor es wieder Ewigkeiten dauert will ich euch heute mit einer Bilderflut einen Einblick meiner Zeit auf den Galapagos bieten. Zufrieden bin ich nicht, denn Momente und Stimmungen kann man dann halt doch nicht mit einem Bild transportieren. Und leider habe ich ja auch keine Unterwasserkamera dabei, weil ganz viel hat sich dort nicht an Land, sondern eben im Wasser abgespielt. Naja, beim nächsten Mal halt. Ich würde auf jeden Fall wieder dort hin fliegen. Es ist einfach was ganz besonderes dort, das ich noch nie erlebt habe. Die Natur ist einzigartig und die Tiere sind alle sehr aufgeschlossen da sie durch die lange Isolation den Mensch als Feind nicht kennengelernt haben...

Isabela, meine Lieblingsinsel. Kleines Dorf, in dem nie was passiert, jeder
jeden kennt und man nix anderes als chillen kann. Für einen Urlaub ein Traum!

Kennt ihr die? Die endemischen Meeresechsen der Galapagos. 

Die berühmten Riesenschildkröten. Früher dienten sie den
Seefahrernals lebende Konserven. Für die Rückfahrt nach Europa
wurden sie zu hunderten auf dem Rücken aufeinander gestapelt
und während der langen Seereise gefuttert. Lecker, hm?

Zwei Strandbars gibts auf Isabela, das ist eine davon. Der Strauch erinnert an Pippi Langstrumpfs Limonadenbaum, hm?

Hauptstraße...

Und so siehts aus wenn Einheimische Baden gehn.
                

Und so oder so ähnlich sieht dann der Teil aus, den man nicht beschreiten kann.


Freundlicher Seehund der nicht müde wurde mit einem zu spielen :)

Um diese Kokosnüsse zu bekommen, mussten wir das ganze Dorf ablaufen!
 Nachdem Sonntag keine Bar offen hatte, haben wir uns selbst einen
"Coco-Loco" (Kokosnuß mit Zuckerrohrschnaps) gemixt, hicks.

Wanderung auf Santa Cruz. Alles wächst wild durcheinander, fand ich toll!

Herr Pilikan macht es sich gemütlich.

"Las Gritas" auf Stanta Cruz

Willkommen auf San Christobal

Ähnlichkeiten rein zufällig :)

Seehunde lieben es wirklich Sachen auf der Nase zu balancieren. Und das
scheint auch nie langweilig zu werden. 

Hilfe, schon wieder sucht jemand einen Spielgefährten!

Wer stört da?

Eine leere Bank zu finden war nicht einfach, die meisten waren schon besetzt...

Rückenschwimmen und auch sehr beliebt, eine Flosse in die Luft strecken!

Ich glaube 90 Prozent des Seehundlebens besteht aus schlafen...

Wenn man die Zähnchen mal gesehen hat traut man sich gar nicht mehr mit
den lieben Tierchen zu schnorcheln... uha!

Schöne Streetart

Meine täglichen Mittagsessenkollegen
     
Hier konnte man stundenlang mit Schildkröten, Fischen und Seehunden
schnorcheln. Ein Traum.




Die Meerechsen sie die einzigen Leguane, die auch schwimmen können. Das
aufgenommene Meersalz scheiden sie über die Nase aus. Sieht ein bischen
aus wie spucken oder eine riesen Schneuze...

Blauflußtölpel, gibt s nur auf den Galapagos

Wurde schon zum halben Ornithologen!

Wenn die Kleinen nicht grade mit Touris um die Wette getaucht sind,
haben sie sich bei Mama gestärkt!

Abenddämmerung 
Letzer Sonnenuntergang auf San Christobal

Dieses Bild hab zwar nicht ich gemacht, aber so ungefähr könnt ihr euch
vorstellen wie es jeden Tag war mit den Seelöwen zu schnorcheln. Die waren
total interessiert und verspielt und wurden nie müde mit einem zu spielen.

So und seit zwei Tagen bin ich in Banos, wo ich ein alte Bekannte zufällig wieder getroffen habe. Hier kann man zwei Sachen echt super: 1. in Thermalbädern baden und sich von den Einheimischen bequatschen lassen (alle promoten ihr Dorf das man doch mal besuchen soll) und 2. haben die suuuper Essen hier! Heute geht`s zu viert weiter und zum Abendmahl steht Cuy (Meerschweinchen) auf der Karte... drückt mal die Daumen, dass wir welche finden ;)


(Sonnen-)baden in Banos, Leider hat der Fotograf die Berge im Hintergrund verpasst :(