Montag, 16. Januar 2012

Leben im Freizeitstreß...

bevor ich es gar nicht mehr schaffe, nehme ich mir heute Zeit den Blog zu starten. Die Nachfrage ist da und meine Vorsätze waren groß. Aber kaum ist man hier ist dann doch alles anders. Um euch einen Eindruck zu verschaffen, wie stressig meine letzten Tage waren, hier eine kurze Zusammenfassung der letzten Tage:

Vor meiner Abreise habe ich noch eine kleine schwäbische Abschiedstour gestartet. Vollbepackt wie ein Esel war ich erst noch in Karlsruhe und schließlich in Stuttgart. Mit jedem Tag und jeder Stunde wurde die Lust geringer, abzureisen. Plötzlich fallen einem noch 1000 Dinge ein, die man erledigen möchte. Und noch schlimmer ist der Abschied von den Menschen die man jetzt schon vermisst :( Hier ein Bild, das Nadine gemacht hat, damit ihr mal ne Vorstellung habt, was ich hier mit mir rumschleppe... (ja, jeder packt sein Päckchen selbst, das er mit sich rumträgt!). Das Ding hat aber auch Rollen, also alles halb so schlimm.


Die letzte Nacht habe ich dann ungeplanter Weise auf dem Flughafen verbracht. Aus Ermangelung an öffentlichen Verkehrsmitteln zur frühen Morgenstunde. Ausserdem hätte ich wohl eh kaum bis schlecht geschlafen. Melanie sei an dieser Stelle lobend erwähnt. Sie hat die Nacht dort mit mir durchgemacht. Und entgegen aller Vermutungen war es wirklich total interessant, bzw. war dort echt viel los! Da die Check-in-Waagen auch nachts funktionieren habe ich die Gelegenheit direkt genutzt und noch mal alles umgepackt ;)

Der Schock folgte trotzdem am nächsten Tag. Wollten die doch tatsächlich ein Visum von mir sehen. HÄ? Wer wie was wo? Ich erspare euch an dieser Stelle weitere Details. Die Dame hat dann Rücksprache gehalten und alles war ok, aber dennoch war sie sehr am Zweifeln und hat mich nur mit größten Bauchschmerzen fliegen lassen. Sie hat sich dann sogar meinen Namen mit folgenden Worten notiert: Sie vergeß I net...

Naja, der Flug war dann schnell rum. War müde genug und so habe ich die meiste Zeit nur geschlafen. Die Ankunft war etwas anstrengender. Hat alles sehr lange gedauert, bis ich endlich einen Shuttle-Bus zu meinem Hostel hatte.

Um 23.00 Uhr war ich dann endlich angekommen, ohne Geld in der Tasche. Konnte aber anschreiben... die Dame wollte mich nicht mehr an den Geldautomaten jagen (an dieser Stelle sei erwähnt, dass ich aktuell schon wieder anschreibe, weil ich es nie schaffe, Geld abzuheben...).

2 Kommentare:

  1. Oh mein Gott ihr habt die Nacht aufm Flughafen verbracht???=O Hätte ich das auch nur geahnt wäre ich morgens um 4Uhr bei Euch auf der Matte gestanden und hätte Dich gefahren...um danach direkt zur Arbeit zu gehen...hätte gereicht. Oh Mist. Wobei ich glaube so eine Nacht kann auch ihre interessanten Seiten haben...ihr habt sicher das beste draus gemacht;)

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  2. Haha Tanja, alles halb so wild. Hätte sonst eh Angst gehabt zu verschlafen. Und wie Melanie sagen würde: Och, dass ist meine beste Uhrzeit! Aber wirklich lieb von dir, danke für das im-Nachhinein-Angebot :)

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