an alle die sich noch immer auf diese Seite verirren. Im Moment bin ich wieder ziemlich hinterher, dafür bekommt ihr heute viele kleine bunte Bilder mit einigen Merkwürdigkeiten aus Japan.
Mir hat es dort wirklich sehr gut gefallen. Leider hatte ich ziemliches Pech mit dem Wetter, d. h. es war die meiste Zeit bewölkt und sogar oft am Regnen. Meine Begeisterung für Tokio und den Menschen dort hat es jedoch nicht getrübt. Das was ich sehen und erlebten durfte war durch und durch nur positiv. Der Japaner an sich ist ein äußerst höflicher und freundlicher Geselle mit Humor.
Meine erste Erfahrung auf japanischem Boden hat sich direkt auf der Toilette abgespielt. Wie bereits aus Film und Fernsehen bekannt, die absoluten Multifunktionsmaschinen. Anfangs hatte ich noch etwas Berührungsängste vor den gefühlt 50 verschiedenen Knöpfen, aber der Erfinder hat sich durchaus etwas dabei gedacht. Mein absolutes Highlight sind immer noch die beheizten Klobrillen, auf denen man sich seinen Popo nach einem kalten Spaziergang echt wohlig aufwärmen kann, zur Not kann man dann noch mit dem Bidet-Föhn nachlegen und ist wieder auf Zimmertemperatur!
Es ist wirklich eine Schande das ich keinen Fisch mag, so ist mir kulinarisch sicher etwas entgangen. Dafür hatte ich ziemlich schnell einen Stamm-Inder der meine treue Kundschaft zu schätzen wusste.
Japan selbst ist - wie ich finde - übrigens gar nicht so teuer wie alle immer sagen. Diese Aussage bezieht sich sicher auf frühere Zeiten. Mir wurde gesagt, dass die Wirtschaft dort seit 20 Jahren eher abnehmend ist und somit seitdem auch die Preise nicht mehr gestiegen sind. Kann man kaum glauben!
Einen Ausflug zum Fuji haben wir gemacht, der hat sich leider weniger gelohnt, da es den ganzen Tag bewölkt war und man nicht mal erahnen konnte, in welche Richtung der Prachtberg stehen würde. Als wir ankamen hatte ich kurz geschluckt, denn vor Ort lag tatsächlich etwas Schnee womit ich nicht gerechnet hatte. Zudem bin ich nur mit kleinem Handgepäck angereist und hab die Woche so ziemlich jeden Tag die gleichen Klamotten getragen weil alles andere "zu kalt" war...
Wieder zurück in Kuala Lumpur habe ich mich echt erst mal aufgewärmt! Aktuell bin ich in Singapur und Mittwoch geht es weiter nach Bali. Mehr davon demnächst.
Bis dahin, Sayonara und mata ne!
| Erster Eindruck von Japan: Die Toilette nach der Landung. Leider gibt es keine Bedienungsanleitung für die Toilette... |
| Zweiter Eindruck U-Bahn: Die ist gar nicht so voll. Ein Nickerchen halten aber so gut wie alle! Bei einer Fahrtzeit von einer Stunde war ich direkt dabei ;) |
Zu Besuch in Akihabara bei den Mangas:
| Interessante Café s die Erste: Im Cosplaycafe kann man sich von Maids im Rollenspiel bedienen lassen. Wer mehr erfahren will, bitte hier klicken. Angeblich bleibt es auch nur beim Kaffee. |
| Die Miezen werden nicht nur von den Gästen verwöhnt :) Ein mal Katze zum mitnehmen, bitte! (Bild rechts) |
| Apropos Katze: Die Winkekatze ist hier auch daheim: In schwarz für "good health" und in weiß für "good fortune". Wer kennt noch die süßen Monchhichi? (links) |
| Tempel im Zeichen der Kirschblüte |
| Da ich keinen Fisch mag war es eine Herausforderung Sushi ohne Fisch zu finden. Unter "vegetarisch" versteht man in Japan nämlich nur "ohne Fleisch"... |
| Und so genießt die japanische Jugend den Abend. In Japan darf man übrigens im Restaurant rauchen. Das war nach all den rauchfreien Jahren in Deutschland sehr gewöhnungsbedürftig. |
| Forget Vegas - die wahre Spielhölle ist Tokio! Vom Kind, über Mamis bis zum Rentner vergnügt sich hier alles an den Automaten. |
| Auf der Suche nach dem Fuji im Schnee gelandet... |
| Irgendwo hinter den Wolken hat sich der Fuji versteckt :( |
| Die Kirschblüte wird von allen verehrt. Jeder will ein Bild mit dem prachtvollen Schauspiel. |
| Straßenimpressionen |
| Die Geisha von heute trägt Handy! |
| Sonntag Nachmittag bei der Tempelbesichtigung: Plötzlich steht man mitten in einer Affenshow. Die Armen! Es war wie ein schlimmer Unfall - ich konnte nicht weiter... |
Die japanische Kirschblüte (jap. 桜, sakura) ist eines der wichtigsten Symbole der japanischen Kultur. Sie steht für Schönheit, Aufbruch und Vergänglichkeit. Die Zeit der Kirschblüte markiert einen Höhepunkt im japanischen Kalender und den Anfang des Frühlings. Die Kirschblüte ist in Japan auch ein Symbol für die weibliche Schönheit.
| Informationszentrum des Shinjuku-Gyoen-Parks. Die Dame hat sich brav ihr Lieblingsbäume auf der Karte markiert. An der Wand wird Blütenbeginn und Sorte präsentiert. |
| Die Kirschblüte ist auch die offizielle Pflanze von Tokio. 50 Prozent aller Bäume im Park sind Kirschblütenbäume! |
| Zur Kirschblüte bleibt keiner daheim. |
| Fällt ein Blütenblatt in das Sake-Glas, so bringt das Glück. |
| In dem Park gibt es 65 verschiedene Kirschblütenarten! |
| Klara im Kirschblütenglück :) |
Hallo Klaralottchen. Lass doch mal wieder von dir hören! Liebe Grüße rund um die Welt, Melli
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