ihr Lieben, wie immer sollte ich eigentlich schon im Bett liegen. Morgen (ganz) früh geht`s nämlich zum letzten Reiseziel. Und das wird noch mal richtig schön, wie es sich für ein großes Finale auch gehört!
Da ich aber nicht mehr viel Zeit zum Bloggen haben werde, heute eine schnelle Fotogeschichte von meinem neuen Hobby - der Kokosnusserei.Die letzten Tage habe ich auf den herrlichen Karibikinselchen im Norden Panamas verbracht und dort hatte ich viel Zeit zum Üben und auch viel neues gelernt. Leider befinden sich die tollen Früchtchen ja meist außerhalb einfacher Pflückhöhe, so das man kreativ werden muss. Kurz mal ein paar Einheimische beobachtet und schon habe ich eine neue Strategie für die Ernte entwickelt.
| Sieht einfacher aus, als es ist. So `ne Nuss hängt da nämlich echt fest dran und muss eigentlich runtergedreht werden. |
| Davon träum ich nachts... und ich mein nicht den Himmel oder die Palme ;) |
| Und dann hat man so ein riesen Baby und kriegt es nicht auf - was tun?! |
| Ein Glück es gibt noch Strandkavaliere mit Machete und Erfahrung! |
| Viel übrig geblieben ist davon nicht, mehr Verpackung als Inhalt, aber dafür hatte ich auch leckeres Kokosfleisch! |
| Kaum zurück entdecke ich den Mangobaum direkt daneben... die waren auch ganz schön lecker! Das nenne ich Paradies :) |
| Meine Geheimwaffe: Agnes 1,83 Meter hoch. Die erwischt dann auch Nüsse an die ich nicht komme. Die arme musste sich um ihre Achse drehn, hahaha! |
Um eine langfristige Versorgung zu gewährleisten habe ich jetzt über die Anschaffung eines Affen nachgedacht. An dieser Stelle Grüße an Ramon. "Affen an Leinen pflücken Kokosnüsse" fiel mir die Tage wieder ein, hihi. Wikipedia weis dazu wieder mehr:
Die Ernte erfolgt durch langgestielte Messer, durch Hochklettern durch sogenannte Palmkletterer, und in Asien auch mit Hilfe dressierter Makaken-Affen, die auf die Bäume klettern und über Zurufe dazu gebracht werden, die Nuss so lange um ihre eigene Achse zu drehen, bis sie vom Baum fällt. Die Affen haben eine enge Beziehung zu ihrem Besitzer. Ihre Dressur ist schwierig, da nicht nur das Drehen der Nuss erlernt werden muss, sondern auch Körperbewegung nach Zurufen, die es dem Besitzer ermöglichen, den angeseilten Affen im Gewirr der Äste so zu dirigieren, dass er sich nicht verfängt und oben auf seine Rettung warten muss. Passiert dies, verliert der Affe das Interesse an der Nussernte, die für ihn eine Art Spiel ist. Gute Ernteaffen stellen für die dortige Bevölkerung einen erheblichen Wert dar, der mit dem Besitz eines Arbeitselefanten vergleichbar ist. Die verspielten Tiere kosten weniger Unterhalt, bedürfen aber ständiger Beschäftigung und werden deshalb in häuslicher Umgebung gehalten, spielen mit den Kindern und essen als Familienmitglied. Sie können nicht an jeden verkauft werden, da sie nicht mehr arbeiten, wenn sie sich nicht an ihren neuen Besitzer gewöhnen.
Erinnert ihr euch noch an Chita letztens? Hätte ich die mal mitgenommen!
| Und was ich sonst so gemacht habe? Äh, gefaulenzt, bin geschwommen und hab ständig nur an die runden grünen Dinger gedacht!!! |
| Es war wirklich ein Traum auf den Bocas... |
Für mehr reicht es heute leider nicht. Bin eh schon zu spät dran. Melde mich wahrscheinlich noch mal, bevor ich in den Flieger steige... wenn hoffentlich alles klappt. Freue mich auf das deutsche Essen tierisch! Denn hier isst man, wie es gestern jemand sehr treffend formuliert hat, "nur um satt zu werden"! In diesem Sinn, esst alle ein Käsebrot und denkt an mich :)
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